Moodle Lernplattform    Facebook

>> Impressum

Moodle

VET-Charta

Aktuelle Informationen zur Corona-Testung

Stand: 13. August 2021

Es gilt eine grundsätzliche Testpflicht für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und weiteres Personal an den Schulen. Der Besuch der Schule wird damit an die Voraussetzung geknüpft, an den Coronaselbsttests zu den von der Schule vorgesehenen Terminen teilgenommen zu haben und ein negatives Testergebnis vorweisen zu können. Die Pflicht zur Durchführung der Selbsttests wird für die Schülerinnen und Schüler in der Schule erfüllt. Darüber hinaus wird ab dem 31. Mai 2021 bei den Schultestungen (Schultestungen als Selbsttests oder ersatzweise PCR-Pooltests für Schülerinnen und Schüler) jeder getesteten Person auf Wunsch für jede Testung, an der sie unter Aufsicht teilgenommen hat, von der Schule ein Testnachweis ausgestellt (§ 1 Absatz 2b Satz 4 CoronaBetrVO und § 4a CoronaTestQuarantäneVO). Gemäß § 4 Abs. 5 der CoronaSchutzVO in der ab 03.05.2021 geltenden Fassung steht eine nachgewiesene Immunisierung dem Nachweis eines negativen Testergebnisses nach Absatz 4 gleich. Die Immunisierung kann nachgewiesen werden durch

  1. den Nachweis einer vor mindestens 14 Tagen abgeschlossenen vollständigen Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff,
  2. den Nachweis eines positiven PCR-Testergebnisses, das auf einer Labordiagnostik beruht und mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegt, oder
  3. den Nachweis eines solchen positiven Testergebnisses in Verbindung mit dem Nachweis der mindestens 14 Tage zurückliegenden Verabreichung mindestens einer Impfstoffdosis gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff.

Alternativ ist es möglich, die negative Testung durch eine Teststelle nachzuweisen (Bürgertest), die höchstens 48 Stunden zurückliegt. Schülerinnen und Schüler, die der Test- oder Nachweispflicht nicht nachkommen, können nicht am Präsenzunterricht – und somit auch nicht an schriftlichen Leistungsnachweisen - teilnehmen. 

Grundsätzlich erfolgt die Testung zu Beginn des vorgesehenen Unterrichtstages mit den im Präsenzunterricht anwesenden Schülerinnen und Schülern während der Unterrichtszeit in den Klassenräumen im Klassenverband. Die Lehrkräfte beaufsichtigen und dokumentieren die Testungen. Medizinische Hilfeleistungen (z.B. Abstriche, Teströhrchen befüllen etc.) durch die Lehrkraft sind jedoch weder erforderlich noch zulässig. 

Die Schülerinnen und Schüler haben unmittelbar vor und nach der Testung auf ihre Handhygiene zu achten. Während der Testung wird im Raum gelüftet. Bei der Testung ist sorgfältig auf den notwendigen Abstand zwischen Schülerinnen und Schülern zu achten. Die Maske darf nur während der Testung selbst abgenommen werden. Sollte dabei der Abstand von mindestens 1,5 Metern zueinander nicht  eingehalten werden können, ist in abwechselnder Sitzreihenfolge vorzugehen.

Das positive Ergebnis eines Selbsttests ist noch kein positiver Befund einer Covid-19-Erkrankung, stellt allerdings einen begründeten Verdachtsfall im Sinne des § 54 Abs. 4 SchulG dar. Schnell- und Selbsttests haben gegenüber den PCR-Tests eine höhere Fehlerrate. Es besteht für die Schule jedoch aktuell eine Meldepflicht gegenüber dem Gesundheitsamt. Positiv getestete volljährige Schülerinnen und Schüler verlassen das Schulgelände sofort und gehen direkt zum Arzt oder nach Hause, ohne den ÖPNV zu nutzen. Ggf. ist eine Abholung von diesen eigenverantwortlich zu organisieren. Minderjährige Personen werden zunächst unverzüglich unter Einhaltung der allgemeinen Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen isoliert. Hierzu stehen mehrere Räume und Ansprechpartner/-innen in der Schule zur Verfügung. Die Eltern minderjähriger Schüler/-innen bzw. Ausbildungsbetriebe oder sozialpädagogischen Einrichtungen werden durch die Schule informiert und entscheiden, ob die Schülerin oder der Schüler nach Hause geschickt wird oder aus der Schule abgeholt werden muss. Eine Nutzung des ÖPNV für die Heimfahrt muss in allen Fällen vermieden werden. Kann eine sofortige Abholung durch die Eltern nicht gewährleistet werden, wird ein vorübergehender geschützter Aufenthalt in der Schule ermöglicht.

Ein positives Selbsttestergebnis ist durch eine PCR-Testung zu bestätigen. Hierfür muss umgehend durch die betroffene Person bzw. deren Eltern von zuhause aus Kontakt mit der hausärztlichen Praxis aufgenommen und ein Termin vereinbart werden. Durch die nachfolgende PCR-Testung ist die Einbindung des Gesundheitsamts gewährleistet. Eine erneute Teilnahme der Schülerin oder des Schülers am Unterricht ist erst mit einem negativen PCR-Test wieder möglich.

Schülerinnen und Schüler mit negativem Testergebnis können weiterhin am Präsenzunterricht teilnehmen. Die direkten Sitznachbarn bzw. engen Kontaktpersonen des betroffenen Verdachtsfalls sind allerdings aufgefordert, bis zum Vorliegen des PCR-Testergebnisses des Verdachtsfalls nicht nur strikt die Infektions- und Hygienemaßnahmen einzuhalten (unabhängig von Aufenthaltsort oder auch im Sportunterricht), sondern auch nicht notwendige Kontakte nach der Schule zu vermeiden.

Die Vorgaben der Corona-Betreuungsverordnung (CoronaBetrVO) sowie der Hygieneordnung der Schule sind weiterhin in vollem Umfang zu beachten. Es gilt weiterhin, dass symptomatische Personen gar nicht erst in die Schule kommen dürfen. Wenn Erkrankte (oder deren Eltern) den Verdacht haben, dass eine COVID-19-Erkrankung vorliegen könnte, müssen diese Schülerinnen und Schüler zu Hause bleiben; die Eltern oder die volljährigen Schülerinnen und Schüler müssen Kontakt mit der Hausärztin/dem Hausarzt aufnehmen.